bemerkenswerter
schau- und lehrgarten der gartenkultur. das ca. 6000 m2 große gelände
in potsdam-bornim wurde 1912 um das wohnhaus herum als versuchsfläche
angelegt und seither mehrmals umgestaltet. der garten steht seit 1981
unter denkmalschutz. neben dem steingarten der sieben jahreszeiten, dem
herbstgarten und dem frühlingsweg bildet der senkgarten mit dem mittig
angeordneten wasserbecken das herzstück der anlage. vormals als böschungsgarten
angelegt, wurde der senkgarten in den 30 jahren des 20. jahrhunderts von
hermann mattern umgestaltet und architektonisch mit trockenmauern gefaßt.
hier offenbart sich dem besucher zur hauptblütezeit eine große
vielfalt der unterschiedlichsten stauden- und gräserarten:
In diesem Gartenteil blühen die zahllosen Pracht- oder Beetstauden,
darunter viele der Rittersporn, Phlox- und Sonnenbrautsorten, denen Karl
Foerster einen großen Teil seiner langjährigen Züchtungsarbeit
widmete. Auch heute werden hier neue Staudenarten und sorten auf
ihre Gartentauglichkeit erprobt. Hauptblütezeit im Senkgarten ist
der Sommer und der Herbst.
Auszug aus:
Potsdam Grün/Reader zur Bundesgartenschau Potsdam 2001
der gesamte reichtum des gartens erschließt sich dem interessierten
besucher -getreu dem motto karl foersters: Es wird durchgeblüht-
erst durch wiederholte gartenspaziergänge zu unterschiedlichen jahreszeiten.
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