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öffentlich
zugängliche parkanlage, an der kieler förde gelegen.
ganzjährig geöffnet, eintritt frei
führungen nach voranmeldung jeden zweiten Sonntag eines monats, außer
dezember/januar, 10.30 uhr eingang schwanenweg,
dann ist in der regel auch die kleine ausstellung zur geschichte düsternbrooks
und des alten botanischen gartens im innenraum des pavillons zugänglich
besonderheiten: sehr artenreiche gehölzsammlung, zum teil uralter
baumbestand in sehr reizvoller hügellandschaft, tip: unbedingt die
plattform des historischen aussichtspavillons emporsteigen, einmaliger
blick über die innenförde
Den gut 2 ha großen Privatpark übernahm die Universität
aus dem Nachlaß des 1868 verstorbenen Tabakfabrikanten Abraham Christian
Brauer. Dieser hatte das Gelände 1825 erworben und mit großzügigen
Mitteln für den Sommeraufenthalt herrichten lassen. Es wurden dort
geschwungene Wege, weite Rasenflächen, schöne Baumgruppen und
ein Schwanenteich angelegt.(...) Nach Kiels Ausbau zum Reichskriegshafen
1871 veränderte sich die vielgerühmte liebliche Gegend Düsternbrooks
völlig.(...) Nur der Brauersche Sommergarten blieb durch die Umwandlung
zum Botanischen Garten in seinem Charakter als Landschaftsgarten erhalten.(...)
Für Kiel ist der Alte Botanische Garten ein Gartendenkmal von besonderer
Bedeutung eine der wenigen Erinnerungen an die ehemals so gepriesene
Fördelandschaft.
(Christa Trube)
Der Garten befindet sich auf einem Moränenzug zwischen
Kunsthalle und Schwanenweg. Das Gelände des direkt an der Förde
gelegenen Parks weist Höhenunterschiede von über 20 Metern auf.
Erwähnenswert ist neben den zahlreichen dendrologischen Besonderheiten
der im spätromanischen Stil erbaute Aussichtsturm, der weite Blicke
auf die Innenförde ermöglicht. Der Alte Botanische Garten ist
wohl der romantischte Park der Landeshauptstadt.
( Elke Jahnke)
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