der
betrachter gelangt von der allee des weltklimas durch ein heckenlabyrinth
aus bambus (phyllostachys nigra) in einen abgesenkten gartenbereich. dort
bietet sich ihm der blick auf eine stahlwand, die die imposanz eines wasserfall
nachempfinden soll.das wasser fällt im bereich des großen
wasserbeckens aus ca. 2,40 m höhe herab, rinnt an der stahlwand herunter
und rauscht in das auffangbecken. der erlebniswert des wassers wird durch
die möglichkeit des überschreitens der wasserkanäle und
eine durchquerung des wasserfalls gesteigert. an den stahlwanddurchgängen
wachsen lianen (passiflora racemosa) empor.

der abgesenkte garten, der von einer umlaufenden sitzmauer eingefaßt
wird, vermittelt einerseits intimität, andererseits verstärkt
die so erzielte aufweitung des gartenraumes auch die wirkung des stilisierten
wasserfalles, der dadurch noch höher und imposanter erscheint......
vier große bananenstauden (musa basjoo) in blauen kübeln markieren
das große wasserbecken. sie schaffen zusammen mit der randbepflanzung
der heckenbeete (gunnera manicata) und den palmen in den nischen des heckenlabyrinths
(phoenix canariensis) eine tropenatmosphäre.

zwischen den üppigen mammutblatt-flächen setzen acht bewachsene
blaue pflanzsäulen farbig-duftige akzente. sie sind bewachsen mit:
aristolochia macrophylla, bougainvillea glabra, cardiospermum halicacabum,
clematis spec., jasminum officinale, lagenaria siceraria, passiflora caerulea,
plumbago auriculata...... |