die bereits
bestehende driving-range des golfplatzes hamburg-walddörfer wird neu
konzipiert und für die golfspieler attraktiver gestaltet. im rahmen
der umgestaltung entsteht eine stellplatzanlage für ca. siebzig fahrzeuge,
um einerseits der erhöhten nachfrage nach parkmöglichkeiten rechnung
zu tragen und das wilde parken der besucher auf der öffentlichen zufahrtstraße
abzustellen. die existierende stellplatzanlage am kopf der driving-range
wird derart umgebaut, daß die fläche durch ein geordnetes abstellen
der fahrzeige besser ausgenutzt werden kann. für die stellplatzflächen
werden versickerungsfähige beläge vorgesehen. die intensiv genutzten
stellplätze sollen einen pflasterbelag aus grauem tegula-pflaster mit
rasenfuge erhalten. für die eher extensiv genutzten stellplätze
sind schotterrasenflächen mit mittig verlaufenden pflasterstreifen
geplant. ein durchgehendes, anthrazitfarbenes plattenband aus betonplatten
-typ la linia- gliedert den parkplatz und verweist auf den zugang zur driving
range. um den vorhandenen platz optimal zu nutzen, müssen die bestehenden
abschläge und abschlagsüberdachungen nach süden verlegt werden.
direkte zuwegungen der abschlagsflächen sowie die abschläge selbst
sollen aus sporttechnischen erfordernissen als kunststoffbeläge ausgebildet
werden.
die gesamte entwässerung des oberflächenwassers erfolgt oberirdisch
in die parallel zu den stellplätzen verlaufenden versickerungsmulden.
die sohle der mulden wird mit mutterboden mit einer mächtigkeit von
ca. 30 cm ausgekleidet. durch entsprechende neigungen der wege- und stellplatzflächen
wird gewährleistet, daß das anfallende oberflächenwasser
den versickerungsmulden zugeführt wird.
das bestehende bodenniveau wird weitestgehend erhalten, unnötige bodenauffüllungen
werden vermieden. der bestehende höhenunterschied zwischen der tieferliegenden
stellplatzanlage und der asphaltierten zugangsstraße wird durch ausbildung
einer rampe überbrückt. der östliche teil der stellplatzanlage
mit den abschlagsflächen der driving-range schließt an das anstehende
geländeniveau von ca. 51,00 m ü. nn an.
der vorhandene baumbestand bleibt erhalten und muß während der
baumaßnahme geschützt werden. darüber hinaus wird als pflanzplanung
eine ausgewogene raumbezogene grüngestaltung aus standortgerechten,
heimischen gehölzen angestrebt, die sich an dem vorhandenen vegetationsbestand
orientiert, gleichzeitig aber auch ein die stellplatzanlage gliederndes
raumbildendes pflanzengerüst schafft. |