golfplatzanlage hamburg-walddörfer
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teilerneuerung driving-range 1997               projektbeschreibung
       
bauherr: golfclub hamburg-walddörfer e.v.      



projektbeschreibung
die bereits bestehende driving-range des golfplatzes hamburg-walddörfer wird neu konzipiert und für die golfspieler attraktiver gestaltet. im rahmen der umgestaltung entsteht eine stellplatzanlage für ca. siebzig fahrzeuge, um einerseits der erhöhten nachfrage nach parkmöglichkeiten rechnung zu tragen und das wilde parken der besucher auf der öffentlichen zufahrtstraße abzustellen. die existierende stellplatzanlage am kopf der driving-range wird derart umgebaut, daß die fläche durch ein geordnetes abstellen der fahrzeige besser ausgenutzt werden kann. für die stellplatzflächen werden versickerungsfähige beläge vorgesehen. die intensiv genutzten stellplätze sollen einen pflasterbelag aus grauem tegula-pflaster mit rasenfuge erhalten. für die eher extensiv genutzten stellplätze sind schotterrasenflächen mit mittig verlaufenden pflasterstreifen geplant. ein durchgehendes, anthrazitfarbenes plattenband aus betonplatten -typ la linia- gliedert den parkplatz und verweist auf den zugang zur driving range. um den vorhandenen platz optimal zu nutzen, müssen die bestehenden abschläge und abschlagsüberdachungen nach süden verlegt werden. direkte zuwegungen der abschlagsflächen sowie die abschläge selbst sollen aus sporttechnischen erfordernissen als kunststoffbeläge ausgebildet werden.
die gesamte entwässerung des oberflächenwassers erfolgt oberirdisch in die parallel zu den stellplätzen verlaufenden versickerungsmulden. die sohle der mulden wird mit mutterboden mit einer mächtigkeit von ca. 30 cm ausgekleidet. durch entsprechende neigungen der wege- und stellplatzflächen wird gewährleistet, daß das anfallende oberflächenwasser den versickerungsmulden zugeführt wird.
das bestehende bodenniveau wird weitestgehend erhalten, unnötige bodenauffüllungen werden vermieden. der bestehende höhenunterschied zwischen der tieferliegenden stellplatzanlage und der asphaltierten zugangsstraße wird durch ausbildung einer rampe überbrückt. der östliche teil der stellplatzanlage mit den abschlagsflächen der driving-range schließt an das anstehende geländeniveau von ca. 51,00 m ü. nn an.
der vorhandene baumbestand bleibt erhalten und muß während der baumaßnahme geschützt werden. darüber hinaus wird als pflanzplanung eine ausgewogene raumbezogene grüngestaltung aus standortgerechten, heimischen gehölzen angestrebt, die sich an dem vorhandenen vegetationsbestand orientiert, gleichzeitig aber auch ein die stellplatzanlage gliederndes raumbildendes pflanzengerüst schafft.
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